Arbeitsbeispiele

Weggesperrt, gequält, brutal misshandelt oder einfach ausgesetzt, mit diesen Dingen werden wir tagtäglich konfrontiert. Unwissenheit, Geldgier, keine Achtung vor dem Tier, solange dies immer noch in vielen Menschen verwurzelt ist, wird es für uns keine Ruhe geben. Diese Seite zeigt einen kleinen Auszug von "Erlebnissen" bei unserer Arbeit und erklärt vielleicht ein wenig, warum wir uns engagieren.

Auch Sie können helfen - melden Sie uns zweifelhafte Tierhaltung!

Am Nachmittag des 22. März 2013 erhielten wir einen Anruf der Polizei. Sie berichtete uns, dass so eben ein Hund von seinem Herrchen abgestochen wurde, sie nun zum Tatort fahren würden und wir sollten uns bereit halten, falls es mit dem Tier Probleme geben würde. Doch die Fahrt vom Tatort zum Tierarzt verlief unauffällig, so dass die Polizei unsere Hilfe doch nicht brauchte. Beim Tierarzt stellte sich dann folgendes heraus: der Hund, ein Französischer-Bulldoggen-Mischling, schon etwas älter, wurde nicht mit einem Messer verletzt, sondern wurde mit Tritten und Schlägen, hauptsächlich gegen den Kopf, misshandelt. Seine Augen standen aus dem Kopf hervor und waren blutunterlaufen. Aber in der Tierklinik war er erstmal in guten Händen. Die Zeugen, die den Vorfall teilweise beobachteten und auch die Polizei riefen, erstatteten Anzeige gegen Unbekannt. Der Täter, der den Hund zurückließ und flüchtete, hatte eine Kapuze auf und war nicht klar zu erkennen.
Am nächsten Morgen rief eine Frau an, die ihren Hund als vermisst melden wollte. Ort, Rasse, Farbe, Datum alles passte und es gab keinen Zweifel, dass es der misshandelte Hund vom Vortag war, den sie vermisste. Ihren Kindern wäre der Hund beim Spaziergang weggelaufen und von da an hätte sie nichts mehr von ihm gehört. Die Dame identifizierte den Mischling kurz darauf beim Tierarzt, durfte ihn aber noch nicht mit nachhause nehmen. Der Vorfall machte seine Runde, im Internet, in der Zeitung… Viele Hinweise gingen ein. Die Tierschutzorgansisation PETA setzte sogar eine Belohnung von 500 Euro für die Ergreifung des Täters aus. Der kleine Rüde ist mittlerweile wieder zuhause und hat alles gut überstanden. Das Augenlicht hat er behalten, obwohl es lange Zeit nicht so gut für die Augen aussah. Der Täter ist noch nicht gefasst- die Polizei ermittelt noch.
Wieder einmal kam ein völlig verfilzter gefundener Hund zu uns. Die Filzklumpen mussten runter, das schaffte Erleichterung bei unserem Pieta.
Eine Hundebesitzerin hatte ihre kleine Pekenesenhündin völlig verwahrlosen lassen. Bis auf die Knochen abgemagert, verfilzt und krank kam di Kleine ins Tierheim. Sie hätte vil früher einem Tierarzt vorgestellt werden müssen, denn sie hatte eine kranke Speiseröhre, was schon längst hätte behandelt werden müssen. So konnte die kleine Hündin nur noch erlöst werden.
Wir wurden zu einer verlassenen Wohnung gerufen, in der ein Hund schon seit vier Wochen zurückgelassen wurde. Zusammen mit dem Vermieter holten wir den bis auf die Knochen abgemagerten und durchgefrorenen Hund aus seinem total verkoteten Zimmer. Weder Wasser, noch Futter befanden sich in dem Raum. Der Gang zum Tierarzt war unerlässlich. Die Besitzer des Tieres werden jetzt zur Rechenschaft gezogen.
Unser Tierrettungswagen wurde gerufen, weil ein Reh in einen Teich gefallen war und sich allein nicht daraus befreien konnte. Zusammen mit der Feuerwehr konnten wir das Tier sicher an Land bringen. Nachdem es sich erholt hatte, konnten wir es wieder in Freiheit entlassen.
Von einer aufmerksamen Anwohnerin wurden wir zu einem Auto gerufen, in dem seit Stunden zwei Hunde saßen. Bei Ankunft mussten wir feststellen, dass alle Fenster geschlossen waren. Außerdem waren die Hunde an äußerst kurzer Leine im Auto angebunden. Wir machten die Besitzerin mit Hilfe der Polizei ausfindig. Sie holte die Hunde aus dem Auto, diese stürzten sich sogleich auf das von uns bereitgestellte Wasser.
Infostand
Aufklärung über Tierschutzprobleme in der Bevölkerung ist eine unserer Aufgaben
Hier sind wir bei real – die Firma hat uns gestattet, eine Stand zu errichten. Dafür sind wir sehr dankbar
Hundewelpen bei eisiger Kälte in nassem Zwinger - März 2012
Wieder einmal mussten wir eine Hundemama mit ihren 14 Tage alten Welpen aufnehmen. Sie lagen bei Minustemperaturen in einem kleinen Verschlag, fast ungeschützt. Die Unterlage, bestehend aus einem alten Teppich, war klitschenass. Die Kleinen zitterten bei der bitteren Kälte, sie versuchten sich zusammen zu kuscheln, um nicht zu erfrieren. Zum Glück meldete uns ein aufmerksamer Mensch die Missstände der Welpen und ihrer Mutter. Die Mutter und ihre Welpen mussten ins Tierheim gebracht werden, bis auf eines, das hatte der Besitzer mit 14 Tagen! bereits vermittelt. Der Besitzer musste das Kleine zurückholen, und es wurde der Mutter wieder gegeben, die es auch wieder annahm. Es hatte, Gott sei Dank, keinen Schaden genommen, obwohl es mit Milch gefüttert wurde. Die Welpen sind mittlerweile gut erholt und entwickeln sich prächtig.
Ein sehr alter Hund wurde von der Gemeinde Unterlüß ins Tierheim gebracht, weil er auf der Straße herumirrte.
Man konnte ihn riechen, er war dermaßen von Kot und Urin zugepackt, dass man gar nicht wusste, wie der Hund
sein Geschäft verrichten konnte. Sofort brachten wir das arme Tier zum Scheren.Danach war er nicht wiederzuerkennen.
Nach Feierabend wurden unsere Notdienstmitarbeiter zu einem Notfall gerufen. In eine leere Grube von ca. 2,50 m Tiefe war ein Hund gefallen, der allein nicht mehr heraus kam. Mit Hilfe von zwei Mitarbeitern, konnte das Tier aus dem Schacht befreit werden. Mit großer Freude holte sein Besitzer den Hund am nächsten Tag im Tierheim ab.
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Das Tierheim ist dauerhaft übervoll mit lieben Tieren, welche das alles nicht verstehen können. Täglich müssen bei uns ca. 150 Tiere versorgt und gepflegt werden. Wir gehen unzähligen Meldungen bezüglich schlechter Tierhaltung nach, kümmern uns um vernachlässigte Tiere, klären auf, klagen Tierquälerei uneingeschränkt an und versorgen unsere Schützlinge nach besten Kräften.
Der Tierschutzverein Celle kümmert sich um Not leidende Tiere. Nur durch Spenden, Mitgliedsbeiträge und Ähnlichem wird die gesamte Arbeit und das Tierheim finanziert. Das Tierheim in Celle ist keine kommunale Einrichtung, sondern wird allein vom Tierschutzverein betrieben. Trotz Beteiligung des Landkreises Celle für das Fundtieraufkommen entsteht jährlich ein sechsstelliges Defizit, das vom Tierschutzverein übernommen wird.

Tierleid ist grenzenlos. Helfen Sie uns, damit wir helfen können.

Schweigen Sie, nicht wenn Sie Leid sehen
Engagieren Sie sich
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Werden Sie Tierpate
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Denken Sie an uns in ihrem letzen Willen

Unser Tierrettungswagen steht Tag und Nacht bereit, in Stadt und Land Tieren zu helfen. Der Tierschutz Celle Stadt und Land e.V. berät in allen Fragen, die mit der Ernährung, Pflege und Erziehung unserer Haustiere zu tun haben.
Wir bemühen uns um Aufklärung über die nationalen und internationalen Tierschutzprobleme, auf die wir mit unseren Informationsständen hinweisen. Unsere Arbeit erfordert neben Idealismus auch viel Geld. Auch brauchen wir dringend Mitarbeiter, die uns in unserer Arbeit für die Tiere unterstützen. Rufen Sie uns an, wenn Sie Probleme in der Tierhaltung haben oder wenn Sie eine schlechte Tierhaltung beobachten - wir sind immer für Sie da.

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