Arbeitsbeispiele

Ein sehr alter Hund wurde von der Gemeinde Unterlüß ins Tierheim gebracht, weil er auf der Straße herumirrte.
Man konnte ihn riechen, er war dermaßen von Kot und Urin zugepackt, dass man gar nicht wusste, wie der Hund
sein Geschäft verrichten konnte. Sofort brachten wir das arme Tier zum Scheren.Danach war er nicht wiederzuerkennen.
Nach Feierabend wurden unsere Notdienstmitarbeiter zu einem Notfall gerufen. In eine leere Grube von ca. 2,50 m Tiefe war ein Hund gefallen, der allein nicht mehr heraus kam. Mit Hilfe von zwei Mitarbeitern, konnte das Tier aus dem Schacht befreit werden. Mit großer Freude holte sein Besitzer den Hund am nächsten Tag im Tierheim ab.
Aus einer Zucht von Yorkis mussten wir 26 kleine Hunde und 2 Mütter mit jeweils 5 Welpen übernehmen, da die Tiere in Dreck und Unrat leben mussten. Alle Tiere waren verfloht, nicht geimpft und nicht entwurmt, Zahnstein hatten sie bis zum Ausfallen der Zähne, die Krallen waren 3 bis 4 cm lang, z.T. waren die Ohren voller Milben. Man kann sagen, die Tiere waren total verwahrlost. Ängstlich und verstört waren sie zunächst, aber mit viel Geduld bekamen die Mitarbeiter allmählich das Vertrauen der kleinen Hunde. Inzwischen konnten wir bis auf 2 alte Hunde, die schon fast blind sind, in ein gutes Zuhause vermitteln. Die neuen Besitzer haben viel Geduld und Verständnis für die Kleinen, das sie nicht stubenrein sind.
Völlg verfilzt und im schlechten Futterzustand kam dieser kleine Hund ins Tierheim. Der kleine Kerl muss schon sehr alt sein, hören kann er nicht gut und die Augen scheinen fast blind zu sein. Eine Linse ist trübe und das Auge weist eine unbehandelte Verletzung auf. Ein Besitzer meldete sich nicht, so gehen wir davon aus, dass der liebe Hund ausgesetzt wurde.
Aus Hannover erreichte und ein Hilferuf. Eine kleine Hündin hatte ihren einzigen Welpen verloren und suchte nun dringend eine Ammenstelle. Leider hatten wir keine Hundewelpen, aber kleine Katzenwelpen mussten versorgt werden, denen die Mutter fehlte. Einen Versuch war es wert, die Tiere zsuammen zu führen - und der Versuch klappte. Die kleine Hündin, - Dina, war glücklich mit ihren beiden Katzenwelpen, die sie sehr bemuttert und umsorgt. Sie trinken gut und fühlen sich richtig wohl.
Auch die Wasservögel leiden unter dem wochenlangen Frost. Weil schon einige tote Vögel gefunden wurden, füttern wir seit einiger Zeit an der Aller dieSchwäne, Enten und viele Blesshühner. Dankbar nehmen sie das Futter an.
36 Kaninchen und über 20 Meerschweinchen mussten wir aus einer verwahrlosten Haltung aufnehmen. Bei eisigen Temperaturen mussten die Tiere in kleinen, völlig verdreckten Käfigen, ohne Wasser und Futter, dahinvegetieren. Wir müssen davon ausgehen, dass einige Tiere tragend sind, und wir weitere Tiere versorgen müssen. Alle Männchen wurden inzwischen kastriert, damit sie alle in artgerechte Haltung, d.h. zu zweit, vermittelt werden können. Inzwischen genießen die Tiere ihr Leben, indem sie genug Futter und ständig frisches Wasser zur Verfügung haben.
Trotz klirrender Kälte musste diese Hündin mit ihren 6 eine Woche alten Welpen in einem Schuppen frieren. Aufmerksame Nachbarn hatten dieses Tierelend entdeckt und Meldung erstattet. Ein Kleines hatte Kälte nicht überstanden. Die Tiere wurden eingezogen. Jetzt werden die winzigen Hündchen mit viel Liebe, feinem Futter und auf einem warmen Plätzchen großgezogen, bis sie vermittelt werden können.
Am 25.10.09 war RTL bei uns im Tierheim und berichtete über einige Hunde und Katzen. Für die alte Hündin "Ayla", deren Frauchen leider verstorben war, haben wir auf diesem Weg ein neues Zuhause finden können.
Auf dem Schulhof der Waldwegschule wurde beim Abriss eines Schuppens ein Igelnest entdeckt. Leider war die Mutter schon verstorben. So wurden die ca. zwei Tage alten Tierchen ins Tierheim gebracht. Hier werden sie liebevoll aufgepäppelt.
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