Arbeitsbeispiele

Auf einem Parkplatz an der Autobahn fiel einer Autofahrerin ein Karton auf. Beim näheren Hinsehen stellte sie fest, dass sich im Karton 4 Katzenbabys in einem jämmerlichen Zustand befanden.
Der Karton stand in der prallen Sonne, es befanden sich weder Luftlöcher, Wasser noch Futter im Karton, in dem mind. 60 Grad C. herrschten. Ein kleines Kätzchen lag tot neben dem Karton.
Der Karton wurde von der Fahrerin eingepackt und zu uns ins Tierheim gebracht. Gierig stürzten sich die Kleinen auf Wasser und Futter. Wir hoffen, dass diese kleinen Kätzchen diese Strapazen überstehen werden. Die Kleinen waren krank und völlig ausgetrocknet.
So werden fast täglich ausgesetzte Kätzchen oder auch Kleintiere ausgesetzt.
Alles begann mit einer kleinen Ente, die gefunden wurde. Zwei Tage später wurden uns weitere fünf kleine Entenküken gebracht. Dann kam eine Entenmama mit ihren Kleinen ins Tierheim, sehr zum Segen der anderen kleinen Entchen. Der Versuch, der Entenmama unsere kleinen Küken unterzuschieben gelang sogleich. So konnten wir alle Tiere ans Wasser bringen. Dort lief die Mama mit den Kleinen instinktiv ins entengerechte Element und entschwand ans andere Ufer. Wünschen wir ihnen viel Glück.
Vor dem Tierheim entdeckten Mitarbeiter morgens einen Karton mit fünf winzigen Kaninchenbabies. Ob die Kleinen ohne die Mutter durchkommen werden, ist ungewiss. Auf dem Karton befand sich ein Zettel mit dem Aufdruck: "Kleine Kaninchen gerettet, ohne Mutter! Vielen Dank" - Ob das nun eine Rettung war, wird sich zeigen.
Gegen 8.30 Uhr erhielten wir eine Meldung, dass am Herzog-Ernst-Ring fünf bis sechs große Kaninchen auf der Straße herumirren würden. Als wir dort ankamen, waren alle bis auf eines verschwunden. Dies nahmen wir mit ins Tierheim. Es handelt sich um ein weißes ausgewachsenes Riesenkaninchen, das eine Täto im Ohr hat.
Wir vermuten, dass die Babies und die großen Tiere im Zusammenhang stehen. Wir hoffen, dass das Muttertier gefunden wird.
Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 4 c der Grundschule in Wietze zeigten während einer Fragestunde großes Interesse am Tierheim und am Tierschutz. Roman Thönies, Tierheimleiter, konnte die vielen Fragen der Schülerinnen und Schüler zu deren großen Zufriedenheit beantworten. Es ging dabei um Hunde, Katzen, Meerschweinchen und viele andere Tiere, um deren Haltungsbedingungen und Pflege. Die Stunde verlief wie im Fluge und wir werden im nächsten Jahr wiederkommen.
Am 4. und 5. April 2008 hatten wir von real die Genehmigung, uns mit einem Infostand zu präsentieren. Wir sammelten Unterschriften gegen Tiertransporte, Käfighaltung der Hühner u.a. - Außerdem konnten wir vielen Interessierten mit Tipps zur Tierhaltung weiterhelfen. Kinder konnten mit dem Drehrad kleine Preise gewinnen. Wir sagen real vielen Dank!
Am 07.02.08 mussten wir eine kleine Pudelhündin mit ihren drei Welpen im Tierheim aufnehmen. Sie wird nun hier ihre Kleinen aufziehen. Übergeben wurden uns die Hunde von einer Frau, die sagte, sie hätte diese übernommen, weil sie sonst im Wald ausgesetzt worden wären.
Am 26.02.08 kam dann schon der nächste Wurf zu uns. Eine Jagdhündin wurde von uns aus nicht artgerechter Haltung abgeholt. Die Kleinen waren gerade zwei Tage alt. Vier kleine Hündchen werden nun für zehn Wochen bei uns bleiben, bis sie dann vermittelt werden können. Die Hündin verhält sich vorbildlich und ist auch zu den Mitarbeiter sehr lieb.
Am 07.01.2008 wurde uns gemeldet, dass am Schützenplatz eine verletzte Gans gesehen wurde.
Unser Mitarbeiter Stephan fing das Tier ein und brachte es zum Tierarzt. Dort zeigte sich, dass die Gans eine tiefe Wunde an der Brust hatte, die sofort genäht werden musste. Nun hat sich das Tier gut erholt und wird demnächst wieder am Fundort ausgesetzt.
Dank einer Meldung eines aufmerksamen Spaziergängers, konnte ein junger Fuchs aus seiner hoffnungslosen Lage befreit werden. Der Spaziergänger entdeckte das Tier in einer ca. 5 m tiefen Güllegrube, aus der es sich nicht hätte befreien können. Die Feuerwehr leistete sofort Hilfe und befreite das Tier aus seiner ausweglosen Lage. Mehrere tote Tiere in der riesigen Anlage zeugten davon, wie elendig ein Tier, das dort hineinfällt. endet. Wir hoffen sehr, das die Grube sicher gemacht wird.
Zwei junge Mädchen erschienen im Tierheim und hatten ein kleines Schweinchen unter dem Arm, das sie abgeben wollten. Angeblich hätte dieses Tierchen ein Freund in seiner Wohnung hinterlassen. Zum Glück für das Minischweinchen, konnten wir es gleich zu anderen Tieren dieser Rasse vermitteln.
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