Arbeitsbeispiele

Dank einer Meldung eines aufmerksamen Spaziergängers, konnte ein junger Fuchs aus seiner hoffnungslosen Lage befreit werden. Der Spaziergänger entdeckte das Tier in einer ca. 5 m tiefen Güllegrube, aus der es sich nicht hätte befreien können. Die Feuerwehr leistete sofort Hilfe und befreite das Tier aus seiner ausweglosen Lage. Mehrere tote Tiere in der riesigen Anlage zeugten davon, wie elendig ein Tier, das dort hineinfällt. endet. Wir hoffen sehr, das die Grube sicher gemacht wird.
Zwei junge Mädchen erschienen im Tierheim und hatten ein kleines Schweinchen unter dem Arm, das sie abgeben wollten. Angeblich hätte dieses Tierchen ein Freund in seiner Wohnung hinterlassen. Zum Glück für das Minischweinchen, konnten wir es gleich zu anderen Tieren dieser Rasse vermitteln.
Auch das gehört zu unserer Arbeit. In einem Gartenschuppen leben Katzen, die wohl versorgt werden, aber die Besitzerin hat das gesamte Grundstück vermüllen lassen. Um in die Hütte zu kommen, musste erstmal die Tür mit Gewalt geöffnet werden, weil der Müll meterhoch dahinter lag. Säckeweise entsorgten wir dann den Müll. Einige Fahrten waren schon nötig, um das Grundstück müllfrei zu machen.
Kleine Kätzchen müssen mühsam aufgepäppelt werden.
Unser Oskar kam ins Tierheim mit großen Liegegeschwüren an den Ellenbogen. Leider ließ sich eine OP nicht vermeiden. Wahrscheinlich gaben ihn daher seine Besitzer bei uns ab. Die Wunden wollten nicht gut heilen, so musste Oskar über Wochen immer wieder verbunden werden. Aber das Schlimmste war, dass er ständig eine Tüte über den Kopf haben musste. Dann konnte Oskar vermittelt werden, und er ist nun der glücklichste Hund der Welt.
Immer wieder werden uns winzige Vogelbabys gebracht, die Leute auflesen. Diese Kleinen haben aber keine Überlebenschance. Wir versuchen den Leuten klar zu machen, dass sie das Tierchen sofort wieder dorthin bringen müssen, wo sie es herhaben.
Es ist wieder die Zeit der kleinen Fundkätzchen, und es fällt schwer, so ein kleines Wesen allein in eine Box zu sperren. So sind die Kleinen gern bei der Arbeit dabei.
Eine junge Krähe wurde gefunden und ins Tierheim gebracht. Hier wurde sie aufgepäppelt und später in das Artenzentrum Sachsenhagen gebracht.
In diesem kleinem, völlig verdrecktem Käfig lebte jahrelang ein kleiner Kanarienvogel in einer Einzelhaltung. Seine Krallen waren bei Ankunft im Tierheim so lang, dass er gar nicht mehr greifen bzw. richtig auf der Stange sitzen konnte. Mit geschnittenen Krallen und Freiflug in unserer großen Voliere blüht der kleine Kerl nun richtig auf.
Regelmäßig veranstaltet das Tierheim Führungen für Schulklassen die sich z.B. im Rahmen einer Projektwoche mit dem Thema „Tierschutz“ befassen. Dies wird von den Schülern immer sehr gut aufgenommen und wir hoffen, dass dadurch bereits einen Grundstein für etwas mehr Verständnis und vor allem Respekt Tieren gegenüber gelegt wird.
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