Arbeitsbeispiele

Neben den Tierschutzaufgaben fallen natürlich auch immer viele Arbeiten rund ums Tierheim an. So mussten z.B. vor dem Sturm noch die alten „windschiefen“ Tannen gefällt werden, da diese sonst auf die Tierhäuser gefallen wären.
Immer wieder müssen wir Tiere aus völlig verdreckten Wohnungen holen. Dies sind nur einige Beispiele.
Jedes Jahr suchen sich Entenmütter Plätze zum Brüten aus von denen sie dann mit den flugunfähigen Jungtieren nicht mehr wegkommen. Sie werden dann von uns eingefangen und an einen geeigneten Ort gebracht. Diese Ente war z.B. in einem von Mauern umgebenen Kasernenhof.
Immer wieder „entsorgen“ unverantwortliche Menschen Tiere in Kartons, Taschen und Käfigen. Wenn die Tiere Glück haben werden sie rechtzeitig von aufmerksamen Mitmenschen entdeckt und dem Tierheim gemeldet. Dieser Karton mit einer Mutterkatze und ihren Kindern stand z.B. in der Nähe einer Bushaltestelle.
Diese süße Maus ist aus dem 7. Stock eines Hochhauses „gefallen“. Es ist bereits die 2 Katze innerhalb eines ½ Jahres die dort verunglückt ist und von uns abgeholt wurde. Die erste war so schwer verletzt, dass sie nur noch erlöst werden konnte. Juli hat mehr Glück gehabt und alle Operationen gut überstanden. Demnächst können ihre Schienen entfernt werden und dann kann sie hoffentlich bald in ein neues Zuhause. Ihr Besitzer weiß was mit dem Tier ist und er hat keinerlei Interesse daran. Der Vorfall wurde von uns an die Behörden weitergegeben.
Flexibilität ist immer wieder in einem Tierheim gefordert. So musste z.B. für diese 4 Schweine kurzfristig im Dunkeln noch eine Unterkunft gebaut werden, da sie im Rahmen einer Kontrolle aus ihrem völlig verdreckten Stall raus mussten. Die Mischung aus Wasser, Kot, Urin und Matsch stand in ihrem Stall so hoch, dass es ihnen bis unters Kinn ging.
Der Besitzer war aber einsichtig und will die Tiere auch vermitteln. Wir hoffen, dass wir für Max, Moritz, Milly und Molly bald ein neues Zuhause finden.
Bouvier Max wurde auf einem Hof an einer Kette ohne Liegeplatz und Hütte gehalten. Der Besitzer holte sich dann auch die Bestimmungen einer Außenhaltung im Tierheim ab und sagte zu, dass er alles in Ordnung bringen würde. Bei der Nachkontrolle durch das Veterinäramt fanden wir Max immer noch in diesem Zustand vor und geändert wurde auch nichts. Max wurde eingezogen, von uns geschoren und dann an tierliebe Menschen weitervermittelt. Dort lebt er nun glücklich mit Familienanschluss im Haus.
In diesem verdrecktem Käfig wurde ein Meerschweinchen im Tierheim abgegeben. Die Besitzer konnten gar nicht verstehen, was wir denn daran auszusetzen hatten.
Ein Anruf ging im Notdienst ein, dass ein Katze seit längerem in einem Schuppen beim Nachbarn schreit. Nach einigem Gesuche finden wir den kleinen Wurm (keine 4 Wochen alt) in dem Schuppen zwischen lauter Schrott. Als wir die Besitzer des Grundstücks endlich antreffen stellt sich heraus, dass das Muttertier mit den anderen Welpen im Haus eingesperrt ist und niemand bemerkt hat, dass der Kleine schon 1-2 Tage fehlt. Wir nehmen nach Absprache mit dem Veterinäramt alle Katzen mit. Sie konnten dann von uns in gute Hände vermittelt werden und auch der Kleine hat es mit intensiver Pflege geschafft.
Ein Telefonat geht um ca. 17 Uhr ein. Ein Hund sitzt bereits seit Vormittag angebunden vor einem Geschäft. Vor Ort finden wir eine kleine Hündin. Sie ist so kurz angebunden, dass sie sich nicht mal hinlegen kann. Wir nehmen sie mit ins Tierheim. Abends im Notdienst meldet sich der Sohn des Besitzers: er war erschöpft von einer Urlaubsreise und hat den Hund dort vergessen!
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