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Überregionale Aufgaben
In
diesen Aufgaben engagieren wir uns an den Aktivitäten des DEUTSCHEN
TIERSCHUTZBUNDES durch flankierende Maßnahmen und eine verstärkte
Aufklärungsarbeit in der Öffentlichkeit.
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Beschränkung von Tierversuchen auf das zur Erhaltung
menschlichen Lebens unerläßliche Maß. Verstärkte
Förderung der Erforschung von Alternativmethodenmit dem Ziel
der Abschaffung aller Tierversuche. |
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Verbot der quälerischen Haltung von Legehennen
sowie der quälerischen Massentierhaltung. |
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Härtere gesetzliche Strafen für festgestellte
Tierquälereien (spürbare Geldstrafen, Freiheitsstrafen in
besonders schweren Fällen von Tierquälerei). |
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Schaffung neuer und Erhaltung vorhandener Lebensräume
für alle freilebenden Tiere und Maßnahmen zum Schutz der
Natur. |
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Abschaffung der grausamen Tiertransporte und der damit
verbundenen Subventionen |
Tiertodestransporte: Die Blutspur führt
nach Brüssel
Misshandlungen beim Verladen, qualvolle Enge in
den Transportern, drückende Hitze, quälender Durst, Schmerzen aufgrund
von Verletzungen, so dass die Tiere über mehrere Tage hinweg solcherart
leiden, dass der Tod eine Erlösung darstellt. Die ist in ganz Europa
die Realität der Transporte von lebenden Tieren. An die Leiden der
Tiere, die oftmals über Tausende von Kilometern zu den Schlachthöfen
transportiert werden, erinnert der 1. Juli, der Tag der Tiertodestransporte.
Seit vielen Jahren rütteln die erschütternden Bilder von Tiertransporten
die Menschen auf. Doch geändert hat sich nichts. Ob Schweine, Kälber,
Pferde oder Schafe: Die Tiere werden quer durch Europa gekarrt und leiden
dabei unsägliche
Qualen. Pferde beispielsweise werden von Litauen nach Sardinien transportiert
- in brütender Hitze. Sie werden geschlagen, viele von ihnen brechen
vor Erschöpfung zusammen. Diese Strapazen werden ihnen aus reiner
Profitgier zugemutet, denn der Transport lebender Tiere zum Schlachthof
ist auch dann billiger als der Transport von Fleisch, wenn der Schlachthof
Tausende von Kilometern entfernt ist.
Diese unsäglichen Zustände beim Transport der Tiere dokumentiert
auch ein EU-Bericht. Hier wird offiziell bestätigt, dass in den hoffnungslos
überladenen Transportern auch verletzte und kranke Tiere mehr tot
als lebendig zur Endstation ihres Lebens gekarrt werden. Tierschützer
fordern seit langem ein Vorgehen gegen diese Zustände. Zu den Forderungen
gehört eine zeitliche Begrenzung der Transporte sowie eine bessere
Ausstattung der Transportfahrzeuge. Wichtig sei es auch, dass die Fahrer
eine entsprechende Ausbildung besitzen, damit sie den Tieren helfen können.
Selbstverständlich sollte es sein, dass den Tieren Wasser zur Verfügung
steht und dass die Transportbedingungen regelmäßig kontrolliert
werden. Da der Transport für die Tiere in jedem Fall mit erheblichen
Leiden und Schmerzen verbunden ist, sollte hier auf so viel wie möglich
verzichtet werden. Die Tiere sollten stattdessen auf dem nächstgelegenen
Schlachthof getötet werden. Es gibt keinen vernünftigen Grund
dafür. dass Kälber und Schweine diesen Strapazen ausgesetzt
werden, denn Profitgier ist kein solcher vernünftiger Grund. Daher
fordern wir die Schlachtung in größtmöglicher Nähe
zum Hof.
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